Holz

Um Holz in ausreichender Menge zur Verfügung zu haben, sind unsere Wälder im Laufe der Zeit mehr und mehr auf Nutzholz umgestellt worden, dagegen ist echte Wildnis nur noch in wenigen Urwäldern zu finden. Die Wendezeit für das Baumaterial Holz kam erst weitere zweitausend Jahre später, als nach und nach die Holzbauweise von Steinbauten bei Kirchen und großen Gebäuden abgelöst wurde. Trotzdem existieren kaum ursprüngliche Wälder, da die meisten Flächen bewirtschaftet werden. Holz ist immer noch begehrter Rohstoff. Wälder sind aber behutsam zu behandeln, denn unser Wald mit einem vielfältigen System und biologischem Gleichgewicht ist widerstandsfähiger gegen Umwelteinflüsse. Der Wald kann sich selbst helfen - so man ihn wachsen ließe.

 

Viele Aufnahmen zum Thema entstanden in den in den letzten zehn Jahren: Holzeinschlag Tegeler Forst, Südgelände Berlin, an der Havel, am Starnberger See, am Walchensee, in der Nähe vom Steinhunder Meer, Inseln, in Kirchen und Gärten ...

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CHRISTIANE WEIDNER        Fotografie

 

Holz 

 

 

Historische Nutzungen von Wäldern sind vielfältig. Holz wurde wohl schon seit der Altsteinzeit von Menschen zur Energiegewinnung, als Wurfgegenstand, Werkzeug­ und als Baumaterial genutzt. Wahrscheinlich aber viel länger, da auch andere Primaten Holz zum Nestbau, zum Werfen und zum Stochern einsetzen und die Früchte nutzen. Hinweise auf diese frühe Entwicklung findet man noch in vielen Ortsbezeichnungen.

 

Zum Beispiel bedeutet der Name des Ortes Apelern im "Bukkigau" (heute Schaumburg-Lippe) etwa "bei den Apfelbäumen". Funde aus der mittleren und jüngeren Steinzeit sowie bronzezeitliche Hügelgräber weisen auf eine Besiedelung im 2. Jahrtausend v. Chr. hin.

 

 

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