Flughafengeschichten

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CHRISTIANE WEIDNER        Fotografie

 

Flughafengeschichten


Airport Berlin Tegel - Tempelhofer Feld - Gatow


Die Fotos rechte Seite::

- Werbetafel "Danke, Tegel." mit Willy Brandt

 

- Überflogene Gebiete - Zaun am Flughafen Tegel

 

- Kontrollturm Tegel

 

- Interview für den rbb mit Susanne Haun über die Ausstellung (unten rechts)

  Ausschnitt Berliner Morgenpost

 

Alle Fotos aus der Fotoserie "Flughafen Tegel" 2012, Christiane Weidner

Tegel, Otto Lilienthal und der Traum vom Fliegen


 

Am 24.3.2012 schrieb die Morgenpost "Der TXL-Bus vom und zum Flughafen Tegel ist in ganz Berlin bekannt. Mit der Airport-Schließung im Juni wird er nach 13 Jahren eingestellt". Alle planten den Umzug zum BER nach Schönefeld:  "Willy Brandt welcomes the world" war plakatiert und "Danke, Tegel."  Wir planten ab 2011 die Ausstellung zur Schließung des Flughafens Berlin Tegel: Das Gebäude, seine Geschichte, die Auswirkungen auf die hier lebenden Menschen. Wir, das sind:

Susanne Haun (Zeichnungen), Frank Koepsch (Malerei) und  Christiane Weidner (Fotografie).

Erst kurze Zeit vor dem geplanten Schließungstermin erfuhren wir, dass der Flughafen nicht umziehen wird.

 

Die Eröffnung der Ausstellung "Flughafen Berlin-Tegel: Eine Hommage" von Susanne Haun, Frank Koebsch und Christiane Weidner"  in der Humboldt-Bibliothek Berlin-Tegel war geplant für den 4. Juni 2012.  Die Ausstellung fand auch statt, die ebenfalls für Juni 2012 geplante Schließung des Flughafens aber nicht. Eine weitere Ausstellung eröffnete etwas später im Rathaus Reinickendorf mit dem Thema "Überflogene Gebiete". Auch diese sollte ein Abschied sein. Wie konnte das passieren? Tegel fliegt noch heute .....

 

 

Zur Geschichte Tegels: Das Gelände in Tegel wurde neben Gatow und Tempelhof während der Zeit der Blockade der Westzonen Berlins durch die Sowjetunion von den Westalliierten als Flughafen der "Luftbrücke" benutzt, die die Bevölkerung mit Lebensmitteln versorgte. Auch ein ganzes Kraftwerk wurde Stück für Stück eingelogen. Es erhielt später den Namen "Ernst Reuter". In der Zeit von 1948 bis 1949 flogen die Allierten insgesamt 212 621 Versorgungsflüge, das meiste davon war Kohle, dann Lebensmittel und Industriegüter, insgesamt 1 736 781 Tonnen kamen mit dem Flugzeug - den Rosienbombern.

(Der Name „candy bomber“ geht wohl zurück auf den amerikanischen Piloten Gail Halvorsen, der Süßigkeiten an selbstgebastelte Mini-Fallschirme band und diese vor der Landung in Tempelhof für die wartenden Kinder abwarf. Aus: wikipedia, 8-2018)

Susanne Haun fotografiert das im Schmutz lagernde Kunstwerk "Ikarus"

 von Rolf Scholz: Der Fall Daidalos und Ikaros, 1985, Bronze (Eingang Hauptgebäude)

Flughäfen und Anfänge des Fliegens in Berlin

 

Ursprünglich sollte in Berlin ganz anderswo geflogen werden. 1909 wurde der "Motorflugplatz Johannisthal-Adlershof" eröffnet. Er ist heute ein Park. Auch der Flughafen Tempelhof hat seit einigen Jahren ausgedient.

Der Flugpionier Otto Lilienthal (und spätere Namensgeber für den Flughafen Tegel) ließ im Berliner Ortsteil Steglitz eine Übungsstation für Gleitflüge errichten, das bald Ausflugsziel wurde. Er stürzte 1896 bei Übungsflugen in der Nähe von Stölln bei Gollenberg ab.

 

 

oben  links: Johannesthal - erste Luftpost (historisches Foto)

unten links: Gelände Johannisthal heute, 2017

 

rechte Seite oben. Eingangshalle Flughafen Tempelhof, 2012

unten rechts Flughafen Gatow - Hubschrauber, 2017

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