Besondere Orte

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CHRISTIANE WEIDNER        Fotografie

 

Besondere Orte

 

Sie sind überall zu finden - die besonderen Orte. Sagen Sie etwas über uns aus, wenn wir sie "besonders" mögen oder interessant finden? Formen und Linien, Stille oder Großstadt, Geschichten, Warten und Ruhe  ... Es geht also um das eigene Sehen,  um etwas, was uns wichtig ist oder was gerade im Moment unsere Aufmerksamkeit auf sich zieht. Bahnhöfe sind solche Orte, oder Dächer, aber auch zufälliges: Eine alte Ziegelei, eine geheimisvolle Treppe oder das besondere Licht.

 

Waldweg 2017 ---- Foto C.Weidner
Bootssteg 2018 ----- Foto C.Weidner
Publikum Museum Moritzburg 2015 ---- Foto C.Weidner
Ziegelei Glindow 2014 ---- Foto C.Weidner
Mauerpark Berlin 2018 ---- Foto C.Weidner
Spiegelung Schöneberg 2016 ----- Foto C.Weidner
Kuppel Bundestag 2014 ---- Foto C.Weidner
Bauhausgebäude in Dessau (Detail Treppe) 2012 ---- Foto C. Weidner
Berliner Mauer 2018 ---- Foto C.Weidner
Landung in Tegel 2012 ---- Foto C.Weidner
Bahnhof Stadthagen - früher Morgen 2016 --- Foto C.Weidner
Alte Werbung Busse BVG 2018 ---- Foto C.Weidner
Tower Flughafen Tegel 2012 ---- Foto C.Weidner
Flughafen Tegel 2014    c.weidner
Sonnenuntergang Havel 2017 ---- Foto C.Weidner

Mauerspechte und mehr - Die Berliner Mauer am Checkpoint Charly: Einer derTouristenmagnete seit ihrem Bau. Inzwischen gibt es nur noch wenige im Original erhaltenen Abschnitte, Zu entdecken unter anderem am Checkpoint Charly, dem ehemaligen und wohl bekanntesten Kontrollpunkt bei der Reise von West- nach Ostberlin. Hier standen sich Ende Oktober 1961 russische und amerikanische Panzer gegenüber - 16 Stunden hatte die Welt Angst vor einem neuen Krieg. Die Löcher in der Mauer sind im Laufe der Zeit entstanden - inzwischen schützt ein Zaun vor den "Mauerspechten". Wo es geht, wird die ehemalige Mauer immer wieder zum Malen genutzt. So lohnt es sich, die neuesten Bilder im Mauerpark anzuschauen, alle nur mit kurzer Lebensdauer, denn sie werden beharrlich von anderen Sprayern übermalt - Raum ist knapp.

 

Ursprünglich wurde das Bauhaus von Walter Gropius 1919 in Weimar als Kunstschule gegründet. 1925/26 zog es nach Dessau in einen Neubau um.  Das Bauhaus war damals etwas Neues, es lehrte die Zusammenführung von Kunst und Handwerk. Ein Detail des Treppenhauses sei hier als Beispiel vorgestellt. Auch Frauen wurden ausgebildet, allerdings nur in der Weberei. Hundert Jahre später schauen wir auf dieses wichtige Detail mit Staunen. Nur einige der Frauen schafften es in andere Werkstätten, wie die Metallwerkstatt, und konnten dort ihre eigenen Vorstellungen und künstlerischen Fähigkeiten ausbilden.

 

Mein Interesse an Steinen und Keramik haben mich auch nach Glindow geführt. Dort in Brandenburg werden noch heute Ziegel mit der Hand geformt und in alten Öfen gebrannt - ein uraltes Handwerk, dass es sonst kaum noch zu beoachten gibt. Der feine gelbe Staub hat Wand und Schaufel über die Zeit zu einer Einheit verbunden.

 

Bewegung und Ruhe - gleich um die Ecke des Schöneberger Rathauses oder im Magdeburger Museum. Die Spiegelung im Wasser verstärkt den Eindruck der vollkommenen Ruhe an einem heißem Sommertag, der Blick von oben die Emsigkeit der Besucher.

 

Jedem sei der Besuch des alten Berliner Reichstags mit seiner modernen Kuppel empfohlen. Mühsames Anstehen, um ein Ticket zu ergattern, lohnt sich. Besonders beim abendliche Besuch erscheint hier die Stadt bei einen Rundumblick nur als unendlich grosses Lichtermeer. Der Blick nach unten zeigt eine Offenheit, die man in diesem Gebäude nicht erwartet hat: Die blauen Sitzreihen der Abgeordneten des Deutschen Bundestages.

 

Der Flughafen Tegel hat eine ganz besondere Geschichte - entstanden in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg ist er lange Jahre der Flughafen Westberlins gewesen. Vergleicht man ihn mit anderen Flughafengebäuden wirkt er klein - trotzdem ist er mit seiner kreisförmigen Anordnung bestimmt der effektivste Flughafen der Welt. Die Schönefelder Flughafenbauer hätten vielleicht besser daran getan, ihn einfach zu kopieren. Über der Stadtautobahn landen die Flugzeuge nach langem Anflug über die Dächern der Häuser und den Autos der Stadtautobahn. Hier lohnt es sich zu fotografieren oder einfach nur direkt am Rand der Autobahn zu sitzen und auf die anfliegenden Flugzeuge zu warten ....

 

Landschaften beim Sonnenuntergang zu beobachten, sind sicher nicht nur die einzige Leidenschaft von Fotografen, auch menschenleere Bahnhöfe am frühen Morgen bewegen sie, doch schon ein Bild zu probieren. Auch ist es nicht möglich, ruhigen Schrittes an von Sonne und Regen gezeichnete Plakaten oder sonstigen Dingen am Straßenrand vorbeizugehen. Kaum sieht man einen bemalten großen Stein am Wegesrand, so sieht man sie überall: Auf dem Weg zur Arztpraxis, als Begrenzung von Parkplätzen, als Zierde im Garten oder Park ...  und schon ist eine Serie entstanden, die auf eine Ausstellung wartet.

 

 

 

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